
Kinder erkennen ihren eigenen Namen oft lange bevor sie lesen können. Sie speichern diesen als Ganzwort ab. Die Freude, den eigenen Namen auf Garderoben, Schildern oder Schrankfächern zu entdecken motiviert Kinder, sich mit Buchstaben auseinanderzusetzen. Der eigene Name ist häufig das erste Wort, das Kinder versuchen abzuschreiben oder zu malen. Über den eigenen Namen lernen Kinder, dass Schrift eine Bedeutung und eine wichtige Funktion im Alltag hat. Hinzu kommt, dass die Beschäftigung mit dem eigenen Namen das Selbstbild eines Kindes stärkt.
Um all die oben genannten Aspekte zu fördern und zu unterstützen, haben die Schüler der Klasse P4 sich in diesem Schuljahr intensiv mit ihrem eigenen Vornamen beschäftigt. Fächerübergreifend und mit unterschiedlichstem Material wurde geübt, den eigenen Namen zu erkennen, abzuschreiben, nachzulegen und frei zu schreiben. Genutzt wurden dafür Unterrichtseinheiten in den Fächern Deutsch, Freiarbeit, Gestalten und Textiles Gestalten, sowie Einzelförderung und der Morgenkreis. Das Material zu Förderung war vielseitig und abwechslungsreich:
Selbst erstellte Bücher über den eigenen Namen, Arbeitsblätter, Magnetbuchstaben, Klettmappen, Legosteine mit Buchstaben, Holzformen, das Tablet (sprechende Tastaturen, Apps für individuell erstellte Arbeitsblätter), Basteln von Namensschildern und Anfangsbuchstaben, tägliches Eintragen in eine Anwesenheitsliste im Morgenkreis.
So wird der eigene Name zunehmend sicherer erkannt und geschrieben.