22. April 2020Notbetreuung während der Schulschließung

Elterninformation zur Notbetreuung in der Erlenschule

 

Liebe Eltern,

die Erlenschule bereitet sich auf einen langsamen Wiedereinstieg in den Schulbetrieb ab dem 11.5.2020 vor und orientiert sich hierbei an dem vom Kultusministerium herausgegebenen Leitfaden. Vor dem 11.5.2020 findet lediglich ein Prüfungs- und Schulwechsel vorbereitender Unterricht statt der bei uns nicht gegeben ist.

Darüber hinaus ist uns der Schulbetrieb weiterhin untersagt.

Unabhängig vom regulären Schulbetrieb bieten wir jedoch für die Schuljahrgänge 1-8 eine Notbetreuung in der Zeit von 8.15 – 13.00 Uhr an.

Für die Aufnahme in die Notbetreuung gelten auch nach der teilweisen Lockerung vom 17.4.2020 restriktive Regeln die wir einzuhalten haben. Sie ist auf ein Mindestmaß zu beschränken und kommt nur unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht (siehe „Antrag Notbetreuung“). Es gilt, die Entstehung von Infektionsketten zu vermeiden bzw. zu verzögern.

Auf der Internetseite des niedersächsischen Kultusministeriums finden Sie jeweils aktuelle Informationen rund um die Schulschließungen und die Notbetreuung.

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/basisinformationen_zu_covid_19_corona/basisinformationen-zu-covid-19-corona-185558.html

Grundsätze für die Notbetreuung

Um eine Schülerin/einen Schüler in die Notbetreuung aufnehmen zu dürfen, muss zumindest ein Elternteil in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig sein. Zusätzlich müssen alle Möglichkeiten der anderweitigen Betreuung ausgeschöpft werden, bevor auf die Notbetreuung zugegriffen wird (Betreuung durch den/die Partner/in, Geschwister, Nachbarn, Verwandte etc.).

Voraussetzung für die Notbetreuung ist, dass die Kinder und deren Personensorgeberechtigten

1. keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen, und

2. nicht in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder seit dem Kontakt mit einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person 14 Tage vergangen sind und sie keine Symptome der Krankheit Covid-19 aufweisen, und

3. sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das das Robert-Koch-Institut im Zeitpunkt des Aufenthaltes als Risikogebiet zur Infektion mit dem Erreger SARS-CoV-2 ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen wurde oder seit der Rückkehr aus diesem Risikogebiet 14 Tage vergangen sind und sie keine Symptome der Krankheit Covid-19 zeigen.

 

Natürlich müssen wir alle in der jetzigen Zeit noch einmal deutlich mehr darauf achten, dass Kinder mit Anzeichen einer Krankheit die Schule nicht besuchen. Insbesondere bei Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Durchfall u.a. ist ein Schulbesuch - auch der Notbetreuung - ausgeschlossen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis, dass wir die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes zum Schutz Ihres Kindes und des Personals genau beachten.

Im Bereich der Schülerbeförderung sind alle Beteiligten (auch die Schüler) angehalten, eine Mund-Nasen Maske zu tragen. Bitte geben Sie ihrem Kind, eine solche Maske für den Bustransfer mit bzw. setzen Sie diese ihrem Kind auf. Natürlich ist uns bewusst, dass nicht jedes Kind das Tragen der Maske zulässt, aber wir möchten Sie bitten, dies nach Möglichkeit umzusetzen.

Anleitungen zum Basteln von sogenannten Behelfs- oder Community-Masken finden Sie im Internet und auf der Homepage der Lebenshilfe Syke

(https://lh-syke.de/Aktuelles-Detail/Naehaktion).

 

Ich bin mir sicher, dass wir auch diese schwierige Zeit gemeinsam überstehen und wünsche Ihnen allen von Herzen eine gute Gesundheit.

 

Die nötigen Formulare zur Betreuung ihres Kindes während der Notbetreuung finden Sie hier.

 

Sven Mugge

 

(Leitung der staatl. anerkannten Tagesbildungsstätte Erlenschule Syke)

 

 

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